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78 Körperhaltung für Tischgebet

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vegetarisch veganMit dem Körper kannst du Gebet ausdrücken. Körperhaltung kann Teil des Tischgebetes sein – Körperhaltung kann sogar das Tischgebet selbst sein. Essen ist etwas Heiliges. Essen ist eine spirituelle Praxis. Essen ist die Möglichkeit, dich in Dankbarkeit und Ehrerbietung an eine höhere Wirklichkeit zu wenden. Hier mehrere Möglichkeiten der Körperhaltung für das Tischgebet: (1) Halte den Kopf leicht nach vorne geneigt und beuge auch den Rumpf leicht nach vorne. Diese Haltung drückt Demut und Dankbarkeit, Anbetung, aus. (2) Sitze ganz gerade und aufrecht. Damit drückst du Präsenz und Verbindung aus. (3) Lehne dich leicht nach hinten. Eventuell hebe sogar die Arme und räkele die Hände zum Himmel. Damit öffnest du dich für Segen, für Himmelsenergie, Lichtenergie von oben. Was ist deine geeignete Körperhaltung vor dem Essen? Was fühlt sich für dich stimmig an? Mehr zum Thema Veganhttp://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben/vegan.html und http://wiki.yoga-vidya.de/Veganismus . Yoga Kochkurse und Seminare. Alles zur Yoga Ernährung . Vegan leben. Alles zum Thema Veganismus – warum und wie. Warum keine Milch – und wie man sie ersetzt. Vegetarisch Leben – großes Portal zum Vegetarismus und Veganismus. Ayurveda Seminare. Ayurveda Ausbildung.

76 Tischgebet – nicht nur für Veganer

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vegetarisch veganIn den meisten Kulturen gibt es die Tradition des Tischgebets: Zu Beginn einer Mahlzeit setzt man sich ruhig hin, sammelt sich, verbindet sich mit einer höheren Macht, drückt seine Dankbarkeit aus. Essen selbst kann eine spirituelle Praxis sein: Über das Essen kannst du dir bewusst machen, dass alles mit allem verbunden ist. Damit du leben kannst, brauchst du die Erde. Du brauchst den Himmel, die Luft. Du brauchst die Sonne und das Wasser. So viele Menschen waren daran beteiligt, dass du essen kannst. So kannst du das Essen zum Anlass nehmen, dich zu verbinden, Verbundenheit zu spüren, Liebe zu spüren, Dankbarkeit zu spüren. Wenn du alleine isst, dann kannst du ein Tischgebet in der Stille wiederholen. Zusammen mit anderen ist es gut, ein gemeinsames Tischgebet laut zu rezitieren oder zu singen. Es ist natürlich auch möglich, gemeinsam in die Stille zu gehen. Überlege jetzt selbst, ob du ein Tischgebet vor Mahlzeiten wiederholst. Wenn ja, dann nimm dir vielleicht vor, es noch bewusster zu machen. Wenn nein, dann überlege, was vielleicht ein geeignetes Tischgebet ist. Du kannst ein christliches Gebet wiederholen, du kannst ein Sanskrit Mantra rezitieren, du kannst dich inspirieren lassen von anderen Traditionen, du kannst dein eigenes Gebet sprechen, du kannst auch einfach in die Stille gehen, Liebe und Verbundenheit empfinden. Mehr zum Thema Vegan http://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben/vegan.html und http://wiki.yoga-vidya.de/Veganismus . Yoga Kochkurse und Seminare. Alles zur Yoga Ernährung. Vegan leben. Alles zum Thema Veganismus – warum und wie?. Warum keine Milch – und wie man sie ersetzt. Vegetarisch Leben – großes Portal zum Thema Vegetarismus und Veganismus. Ayurveda Seminare. Ayurveda Ausbildung.

Danke an den Schöpfer – was den Leib erhält

bhagavad-gita-im-grasDie Weihnachtszeit naht, versehen mit Ruhe und Besinnung. Das Fest in Familie wird umrahmt mit reichhaltigen Speisen.  Oft steht der Genuss im Focus der Weihnachtstage, der  Gemütlichkeit und Familiengespräche verbindet.  Das besondere Essen sollte es schon sein, traditionell oder auch „Lichtrezepte mit Früchten“, die viel Sonnenenergie anbieten.

Salad on a forkDie eine oder andere Schlemmerei bekommt der Verdauung nicht.  Uns fehlt die Intuition dem Körper die Nahrung anzubieten, die er für seine Funktionen benötigt, ohne Schaden anzurichten.

Ayurveda, die Wissenschaft vom langen Leben enthüllt  Rezepte und Wissen, die heilend und stabilisierend auf den Körper wirken. Kräuter speisen Mondenergie, die auch für den Geschmack kreiert.

Schriften wie die Bibel orientieren auf eine Danksagung vor dem Essen. Die Nahrung wird von der Erde angeboten, auch wenn wir mit unserer Kreativität  Veredlungsprozesse erschließen.  In der Bhagavad Gita (Göttlicher Gesang), einem der Weltklassiker der Literatur, werden Wahrheiten und das rechte Handeln der  menschlichen Natur beschrieben. Es gibt hier Hinweise, die den Bibeltexten ähneln, in Sanskrit formuliert.  Das Rezitieren vor dem Essen gehört dazu. Die Speisen werden als Opfer definiert  und mit Hingabe zelebriert auch von Sündhaftem  befreien.  „Yajna sistasinah santo mucyante sarva kilbisaih, bunjanthe te tv agham papa ya pacanty atma karanat”.

Im fortgeschrittenen Teil des Werken, der sich mit der Erkenntnis befasst, wird die Nahrung dem Verdauungsfeuer zugeordnet. Weniger in Selbstsüchtigkeit, Genuss oder ausschließlich  körpererhaltend, sondern als autonomer Akt, bei dem das Verdauungsfeuer die Nahrung als Opfer annimmt.

Ein Nachdenken darüber nimmt die schädigende und verunreinigende Wirkung von Speisen mit der Rezitation  „Ayamagnirvaisvanaro yo yamantaha  purusah yenedamannam pacyate“. Ein Teil der Nahrung wurde erforscht bis zur Erschließung von Inhaltsstoffen mit Messmethoden. Die Subtilität bleibt noch ein Geheimnis und wir berufen uns auf Seher, wie beispielsweise der Hildegard von Bingen bzw. den Anleitungen des Ayurveda .

Auf jeden Fall eignen sich Danksagungen und  Rezitationen wie beschrieben  für ein Schlemmen ohne schlechtes Gewissen an Weihnachtstagen und darüber hinaus.