Veganismus-Artikel im Yoga Wiki

Im Yoga Wiki gibt es einen neuen Artikel zum Thema Veganismus. Falls du noch Argumente für diese natürliche Lebensweise brauchst, schau doch mal rein. Kennst du dich aus mit Veganismus? dann ergänze doch diesen Wiki Artikel. Brauchst du Tipps zu Ersatzprodukten? Willst du mehr wissen, wie du als Veganer alle deine Nährstoffe erhältst? Dann schaue mal vorbei – klicke auf Veganismus. Das Yoga Wiki ist eine Gemeinschaftsarbeit von vielen – beteilige dich doch daran

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Vom Vegetarismus zum Veganismus

Folgender Brief zum Thema Vegetarismus/Veganismus: “Lieber Sukadev, ich habe damals in SChleswig Holstein bei Dir die 4 wöchige Yogalehrerausbildung gemacht und bin danach noch 1 Jahr lang zu den Weiterbildungen nach Frankfurt gekommen. Das waren so auch Deine ersten Jahre, als Yogaausbilder. Inzwischen hast Du ja ein Imperium geschaffen und dass alles in recht kurzer Zeit. Du hast wirklich meine Hochachtung.

Seit meiner Yogaausbildung (ich glaube das war 1995) bin ich Vegatarier geworden und auch geblieben. Allerdings bin ich nun seit 1 1/4 Jahr Veganerin geworden, weil ich durch eine relativ harmlose Szene das Tierleid der Milchkühe gesehen habe. Ein Bauer nahm einer Milchkuh ihr Kalb weg, welcher Seelenschmerz für beide und danach wurde das Kalb isoliert, alleine in eine Box gebracht um dort seine weiteren Lebensmonate zu verbringen. Und das war noch ein “guter ” Bauernhof, keine Massentierhaltung. Und da ist mir klar geworden, das Milch und die Produkte daraus mit erheblichem Tierleid verbunden sind, ich habe mich dann weiter damit beschäftigt und kann nur sagen, die Michwirtschaft ist nicht besser als die Fleischwirtschaft, deshalb möchte ich heute sagen: Die Yogalehre sollte auf eine Vegane Ernährungsweise wechseln. Denn Yoga lehrt Gewaltlosigkeit und das ist die Milchproduktion nicht. Yoga lehrt Ethik vor den Mitgeschöpfen und das ist die Michwirtschaft nicht. Vieleicht war das früher so, als noch die Meister Sivananda + Devananda lehrten. Da gab es auf der Welt diese Tierausbeute noch nicht. Ich bin mir sicher, wenn diese beiden Meister die heutige Entwicklung aus der Nutztierhaltung kennen würden, dann würden sie Yoga zu einer Veganen Lebensweise aufrufen, eben wegen der Ethik und der Achtung vor den Geschöpfen. Lieber Sukadev, ich schreibe Dir dies um anzuregen, darüber mal nachzudenken und ev. hier in der Yoga-Tradition im Bereich der Ernährung was zu ändern. Denn das Leben bringt ja immer Veränderungen mit sich und dies finde ich wäre eine, die der heutigen Zeit angemessen wäre.

Alles Liebe und schöne Ostern

wünscht G.  aus R.”

(Name und Anschrift bekannt)

Und hier die Antwort von Sukadev:

Liebe G.,

danke für deine Email. Schön immer wieder mal wieder von dir zu hören.

Ich freue mich dass du im Tierschutz aktiv bist.

Unser Buffet hier in der Yoga Vidya Gemeinschaft wird in letzter Zeit immer veganer. Ich selbst lebe seit über einem Jahr vegan. Und die von dir erwähnte Broschüre liegt bei uns im Haus aus (ein paar Tausend wurden schon verteilt).

Im Yoga Vidya Blog erscheinen auch immer wieder Artikel über Veganismus. Meine Lebensgefährtin Satyadevi ist schon sehr viel länger Veganerin und ist sehr aktiv, diese Lebensweise zu propagieren.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Inspiration beim Üben und Unterrichten von Yoga – und beim Engagement für die Tiere.

Om shanti, liebe Grüße Sukadev

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Massage Ausbildung

Massagen tun gut – das weiß jeder, der schon mal eine genossen hat. Manchmal wird ja Vegetariern vorgeworfen, sie würden das Leben nicht genießen… Wenn Vegetarier noch dazu keinen Alkohol trinken und nicht rauchen, dann wird man manchmal gefragt: “Du lebst vermutlich länger, aber wozu eigentlich?” Natürlich weiß jeder Vegetarier, dass das unsinnig ist. Im Gegenteil genießt ein Vegetarier das Essen meist mehr als Fleischesser. Und ein gutes Wasser, ein guter Saft, ein schöner Kräutertee kann Genuss pur sein.

Als Vegetarier ist man oft auch feinfühliger. Und kann Berührung besonders gut genießen. Das gilt auch bei der Partnerschaft, bei Zärtlichkeiten, nicht nur beim Sex.

Vegetarier lieben oft auch Massagen in jeglicher Form. Und sie genießen es oft, auch selbst Massagen zu geben. Jede/r kann intuitiv einen anderen berühren. Oder doch fast jede/r…

Man kann aber auch vom Erfahrungswissen anderer profitieren. So kann der Besuch einer Massage Ausbildung dir viele Anregungen geben – egal ob du die Massage nur bei deinem Partner/in, Kind, Mutter, Kollege einsetzen willst, ob du Selbstmassagetechniken lernen willst – oder tatsächlich professionell anwenden willst.

Massage Therapeut ist  vermutlich sogar ein zukunftsträchtiger Beruf – es ist unwahrscheinlich, dass Menschen die Berührung eines anderen Menschen durch eine Maschine tauschen wollen.

Mehr Infos zu Massage Ausbildungen>>>

 

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Mehr und mehr Menschen werden Vegetarier

Ich finde immer wieder Artikel in Zeitschriften, die darüber berichten, dass es immer mehr Vegetarier gibt. Viele Städte propagieren einen Veggie-Day, d.h. an einem tag in der Woche kein Fleisch. Alle städtischen Institutionen sind dann gehalten, sich daran zu halten.

Hoffen wir, dass das immer sich gut weiter entwickelt.

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Tamassige Nahrung

Wer diesen Blog gelesen hat, weiß, dass im Yoga zwischen sattwiger, rajassiger und tamassiger Nahrung unterschieden wird. in vorigen Blog Einträgen hast du einiges lesen können über rajassige und sattwige Nahrung.

Was ist jetzt tamassige Nahrung? Tamassige Nahrung ist das, was es zu meiden gilt. Tamassige Nahrung

  • ist ungesund für den physischen Körper und begünstigt oder verursacht Krankheiten
  • ist niederdrückend für die Psyche. Wer tamassige Nahrung zu sich nimmt, neigt vermehrt zu depressiven Verstimmungen und Ängsten
  • macht das Denken grobstofflich und materialistisch
  • erschwert Meditation und spirituelle Erfahrung
  • ist oft auch unethisch, d.h. Lebewesen werden geschädigt

Und was sind jetzt Lebensmittel, welche tamassig sind?

Dazu gehören insbesondere

  • Fleisch
  • Fisch
  • Alkoholische Getränke
  • Zigaretten
  • Drogen, welche das Bewusstsein verändern

In geringerem Maße gehören dazu

  • Unreife und überreife Nahrungsmittel
  • verkochte Nahrungsmittel
  • Dosen-Kost
  • bis zu einem gewissen (kleinen) Grad Tiefkühlkost
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Lauch
  • Pilze
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Rajassige Nahrung

Rajassige Nahrung im Sinne von Yoga ist Nahrung die

  • Unruhig macht
  • Meditation erschwert
  • Feinfühligkeit entweder erschwert oder in Nervosität umwandelt
  • erst positive Wirkung hat oder erst gut schmeckt, aber langfristig nicht so gut ist

Beispiele für rajassige Nahrung sind:

  • Industriezucker
  • Zuviel von jedem Zucker
  • Kaffee, Schwarztee, Schokolade etc.
  • Zuviel an Weißmehl, geschältem Reis etc.
  • Viel sehr Scharfes

Rajassige Nahrung sollte man reduzieren  bzw. schauen, wieviel davon einem gut tut. Manche werden rajassige Nahrung ganz weg lassen, andere werden feststellen, dass eine Tasse Kaffee am Morgen oder ab und zu mal etwas Scharfes durchaus auch gut sein kann.

Wer jedoch einen unruhigen Geist und schlechte Gesundheit hat, sollte überlegen, ob er rajassige Nahrung ganz weg lassen kann.

In indischen Ashrams wie auch den Yoga Vidya Ashrams wird großer Wert darauf gelegt, dass die angebotene Nahrung überwiegend oder vollständig sattwig ist. So funktioniert das mit der Meditation am besten…

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Sattwige, Rajassige und tamassige Nahrung

Im Yoga unterscheidet man drei Nahrungsmittelkategorien, nämlich sattwige, rajassige und tamassige Nahrung.

  • Tamassige Nahrung ist ungesund, macht träge, deprimiert und/oder grobstofflich. Zur tamassigen Nahrung zählt auch alles, was ethisch nicht verträglich ist.
  • Rajassige Nahrung macht unruhig, schürt rajassige Emotionen wie Ärger, Reizbarkeit, Ängste oder verstärkt die Wünsche. Rajassige Nahrung ist meistens (nicht immer) auch ungesund
  • Sattwige Nahrung gibt neue Energie, hilft für geistige Ruhe und Heiterkeit. Sattwige Nahrung ist gesund und entspricht auch den ethischen Prinzipien

Bei den tamassigen Nahrungsmitteln kann man drei Kategorien unterscheiden:

  • Was man vollständig meiden sollte, weil es ethisch nicht verantwortbar ist. Dazu gehören Fleisch, Fisch, Alkohol, Drogen im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes und Tabakkonsum
  • Anderes: Knoblauch, Zwiebel, Pilze etc.: Diese sind nicht ungesund, vielleicht sind sie sogar gesund. Allerdings machen sie den Geist grobstofflich und erschweren die Meditation und verringern die energetische Wirkungen von Yoga Praktiken
  • Nahrungsmittel, die an und für sich sattwig sein können, aber durch ihren Reifezustand oder ihre Verarbeitung tamassig sind/werden. Dazu gehört insbesondere alles Unreife, alles Verfaulte, aber auch Dosenkost, und in geringerem Maße, auch Tiefkühlkost.

Über rajassige und tamassige Nahrung schreibe ich ein andermal mehr. Quelle: Vegetarisch-Leben-Seite von Yoga Vidya.

 

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Nahrung und ihr Einfluss auf die menschliche Psyche

Die Hatha Yoga Psychologie sagt, dass die menschliche Psyche stark beeinflusst wird von der Nahrung. Hatha Yoga spricht von sattwiger, rajassiger und tamassiger Nahrung.Das heißt, Nahrung kann erhebend, erfreuend wirken (sattwig), kann unruhig (rajassig) und träge (tamassig) machen.

Probiere es doch aus – lebe bewusst. Sei dir bewusst, wie du dich vor, während und nach dem Essen fühltst. Und esse künftig das, was dich nach dem Essen gut, leicht, liebevoll, freudevoll fühlen lässt.

 

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Vegetarisch und Vegan

Heute wird oft unterschieden zwischen den Ausdrücken Vegan und Vegetarisch. Oft wird dann unter vegetarisch verstanden, dass da auch Milchprodukte, manchmal sogar auch Eier dabei sind.

Eigentlich ist das nicht so ganz korrekt: “Vegetarisch” kommt nämlich von den englischen Ausdrücken “Vegetable” und “Vegetation”: In diesem Sinne heißt vegetarisch “pflanzlich”. Und Milch/Eier sind eben nicht pflanzlich.

Korrekterweise müsste man sagen: Vegetarisch und vegan sind von der Wortbedeutung her identisch.

Wenn jemand Milchprodukte isst, lebt er “lactovegetarisch”.

Wenn jemand auch Eier isst, lebt er “ovo-lacto-vegetarisch”.

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Diskussion: wie meditiert man richtig?

Auf einer Yoga Community gibt es gerade die Diskussion: Wie meditiert man richtig? Dies ist eine Frage, die gerade Anfänger immer wieder stellen. Dabei gilt: es geht bei der Meditation gar nicht darum, wie man richtig meditiert. So wirklich richtig und falsch gibt es nämlich bei der Meditation gar nicht… was meinst du dazu? Beteilige dich doch an der Diskussion. Hier ist zwar der Vegetarier-Blog. Aber ich weiß, dass viele Vegetarier auch meditieren. Am besten antworte nicht hier – sondern auf der Yoga Vidya Community, also hier klicken

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