Sattwige, Rajassige und tamassige Nahrung

Im Yoga unterscheidet man drei Nahrungsmittelkategorien, nämlich sattwige, rajassige und tamassige Nahrung.

  • Tamassige Nahrung ist ungesund, macht träge, deprimiert und/oder grobstofflich. Zur tamassigen Nahrung zählt auch alles, was ethisch nicht verträglich ist.
  • Rajassige Nahrung macht unruhig, schürt rajassige Emotionen wie Ärger, Reizbarkeit, Ängste oder verstärkt die Wünsche. Rajassige Nahrung ist meistens (nicht immer) auch ungesund
  • Sattwige Nahrung gibt neue Energie, hilft für geistige Ruhe und Heiterkeit. Sattwige Nahrung ist gesund und entspricht auch den ethischen Prinzipien

Bei den tamassigen Nahrungsmitteln kann man drei Kategorien unterscheiden:

  • Was man vollständig meiden sollte, weil es ethisch nicht verantwortbar ist. Dazu gehören Fleisch, Fisch, Alkohol, Drogen im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes und Tabakkonsum
  • Anderes: Knoblauch, Zwiebel, Pilze etc.: Diese sind nicht ungesund, vielleicht sind sie sogar gesund. Allerdings machen sie den Geist grobstofflich und erschweren die Meditation und verringern die energetische Wirkungen von Yoga Praktiken
  • Nahrungsmittel, die an und für sich sattwig sein können, aber durch ihren Reifezustand oder ihre Verarbeitung tamassig sind/werden. Dazu gehört insbesondere alles Unreife, alles Verfaulte, aber auch Dosenkost, und in geringerem Maße, auch Tiefkühlkost.

Über rajassige und tamassige Nahrung schreibe ich ein andermal mehr. Quelle: Vegetarisch-Leben-Seite von Yoga Vidya.

 

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